Soziales Kapital und Digitalisierung

Zusammenarbeit effizient gestalten

Häufig werden vorhandene Potentiale nicht ausreichend genutzt. Der Grund hierfür liegt meist weniger in den persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen der Mitarbeiter, sondern in einer unzureichenden Strukturierung, Organisation und Steuerung der Tätigkeit der Mitarbeiter. In der Folge werden meist nicht die richtigen Informationen zur Entscheidungsfindung bereitgestellt. Zusätzlich orientieren sich die Anstrengungen der Mitarbeiter oft nicht an einheitlichen Zielen. Ich helfe Ihnen durch eine Restrukturierung der Arbeitsabläufe die notwendigen Strukturen für Ihre Mitarbeiter bereitzustellen, die ihnen ermöglichen, die richtigen Informationen zur richtigen Zeit bereitzustellen. Darüber hinaus zeige ich Ihnen wertvolle Verhaltensgrundsätze zur Führung von Mitarbeitern auf, die sicherstellen, dass alle Mitarbeiter am selben Strang ziehen und die Ziele der Unternehmung verstehen, verinnerlichen und verfolgen.


Big Data im Controlling

Die Digitalisierung schafft neue Möglichkeiten - auch im Controlling. Sie möchten Ihre Planung effizienter gestalten? Gerne helfe ich Ihnen, mittels neuer Technologien den Planungsprozess signifikant zu verkürzen und damit Ihr Budget bei geringerem Ressourceneinsatz aktueller zu halten. Sie suchen nach einer Möglichkeit, Marktveränderungen und damit verbundene veränderte Kundenwünsche frühzeitig zu erkennen? Auch hier können Sie Big Data effizient einsetzen. Oder suchen Sie nach einer Möglichkeit, Ineffizienzen aufzudecken und Prozesse vollautomatisch zu optimieren? Gerne helfe ich Ihnen bei der Implementierung eines automatisierten Prozessmanagements oder der Erstellung vollautomatischer Abweichungsanalysen, die Ihre Mitarbeiter LIVE mit wichtigen Informationen versorgen.

Digitalisierung, Controlling und HR

Die Digitalisierung wird im Controlling häufig nur als Chance, aber selten als Risiko wahrgenommen. Dabei ist die Kernfunktion des Controllings - die Koordination innerbetrieblicher Aktivitäten - sehr stark von zwischenmenschlichen Faktoren abhängig. Die Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten im Umgang miteinander, stellt damit aber zeitgleich auch das Controlling und HR-Management vor neue Herausforderungen. Wie soll sich beispielsweise eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Mitarbeitern entwickeln, wenn keine persönliche Interaktion stattfindet? Oder wie kann sichergestellt werden, dass Informationen richtig verstanden und im richtigen Kontext verwendet werden? Gerne helfe ich Ihnen bei der Beantwortung dieser (und anderer) Fragen und erarbeite mit Ihnen gemeinsam ein Konzept zum Einsatz strukturierten Einsatz neuer Technologien.


Big Data kann die Datenqualität gefährden

Häufig wird Big Data falsch eingesetzt, wodurch es langfristig zu einer Verschlechterung der Datenqualität kommt. Trotzdem ist der Einsatz auch dann für viele Unternehmen vermeintlich interessant, da sich häufig zunächst eine Verbesserung einstellt, bevor es zu wesentlichen Verzerrungen in den Daten kommt. Ein Beispiel ist der Einsatz von Big Data zur Erstellung von Forecasts. Um Umsätze zu prognostizieren, werden in Unternehmen häufig Wahrscheinlichkeiten und Größenordnungen für zukünftige Aufträge abgefragt. Big Data ermöglicht nun beispielsweise das Heranziehen historischer Wahrscheinlichkeitswerte. Hierdurch erfahren Unternehmen kurzfristig eine Verbesserung der Prognosegüte, da der Einfluss manipulierter Wahrscheinlichkeitswerte reduziert wird (Vertriebsmitarbeiter unterschätzen teilweise zukünftige Umsätze bewusst, um geringere Zielvorgaben zu erhalten). Das Problem der ungenauen Forecasts bestand jedoch nie aufgrund zu weniger Informationen, sondern aufgrund falsch gesetzter Anreize. Folgerichtig werden die betroffenen Vertriebsmitarbeiter zukünftig motiviert sein, die Auftragsgröße gezielt zu unterschätzen. Falls auch hierfür korrigiert wird, nimmt der Umfang der Manipulation im Zeitablauf weiter zu. In der Folge erhält die Zentrale im Rahmen der Forecasts keine verlässlichen Informationen mehr. Besser wäre es also, die Ursache des Problems (falsche Anreize) zu beseitigen und das Anreizsystem anzupassen. Vom Einsatz von Big Data kann in diesem Fall nur abgeraten werden, da dieser zu einer zusätzlichen Verzerrung der Datengrundlage führt. Ein eventueller Nutzen könnte eventuell darin bestehen, Vertriebsmitarbeitern gezielt Rückmeldung über ihre Prognosegüte und über historische Wahrscheinlichkeitswerte zu geben - die finale Entscheidung über eine Meldung und die Anpassung des Forecasts sollte jedoch unbedingt dem jeweiligen Mitarbeiter vorbehalten sein.

Die Informationsversorgung der Zukunft

Die Digitalisierung sorgt auch in der innerbetrieblichen Informationsversorgung zunehmend für Herausforderungen. Häufig werden neue Möglichkeiten gesucht, Informationen effizient im Unternehmen zu verbreiten. Die entstehenden Probleme finden jedoch oft nur geringe Berücksichtigung - mit fatalen Folgen. Der Informationsaustausch erfolgt immer weniger auf einer persönlichen Ebene und immer stärker über IT-Informationssysteme, wie Datenbanken, Intranet oder Foren. Hierbei treten jedoch drei gravierende Probleme auf. Erstens sind Inhalte oft nicht ausreichend Strukturiert und Verknüpft, sodass Informationen teilweise nicht gefunden werden können. Hinzu kommt das Problem, dass der Informationssuchende oft keine ausreichende Klarheit darüber besitzt, welche Inforationen er genau benötigt. Zweitens fehlt die persönliche Beziehung zwischen Informationsgeber und -nehmer. Eine Vertrauensbeziehung ist jedoch insbesondere bei sensiblen Daten notwendig. Mitarbeiter sind in der Regel nicht bereit, sehr sensible Informationen zu teilen, ohne selbst bestimmen zu können, wer zu welchem Zweck Zugriff auf diese Informationen erhält oder ohne abschätzen zu können, ob der Informationsempfänger die sensible Information evtl. zum eigenen Nachteil verwenden wird. Drittens fehlt zunehmend der notwendige Kontext zur Interpretation der Informationen. In der Folge werden Informationen nicht verstanden oder falsch interpretiert. Zusätzlich sind Mitarbeiter durch die zunehmende Komplexität ihrer Aufgaben häufig immer weniger in der Lage, sich in ihrer Wortwahl präzise und eindeutig auszudrücken. In Summe reduzieren diese Probleme die Qualität der innerbetrieblichen Informationsversorgung signifikant. Um dem entgegenzuwirken, müssen Strukturen und Regeln für die Kommunikation definiert werden, die ausreichend flexibel gehalten werden können, um unabhängig vom Einsatzgebiet Anwendung zu finden. Der Unternehmenskultur und informellen Steuerungsmechanismen kommen daher eine besondere Bedeutung bei der Informationsversorgung der Zukunft zu.